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Bericht des Treffens des Arbeitskreises Ergotherapie vom 09.-10.05.2007
in Klosterneuburg / Wien Die Begrüßung unseres Arbeitskreises erfolgte
durch Frau Andrea Forisch, die leitende Ergotherapeutin des RZ Weißer Hof.
Auch Primarius Dr. Karl Schrei hieß alle willkommen. Moderiert wurde der
Arbeitskreis von Herrn Christian Tesak, stellvertretender Leiter der
Ergotherapie.
Insgesamt war der Arbeitskreis eine gelungene Mischung aus Vorträgen,
Berichten aus den Arbeitsgruppen und der regen Mitarbeit aller Teilnehmer.
Martin Müggler betreut unsere Homepage www.ergotherapie-paraplegiologie.info,
Idee der Homepage ist es, das Querschnittwissen aller für alle zugängig zu
machen. Unter aket@ergotherapie-paraplegiologie.info sind alle
Arbeitskreisteilnehmer als Gruppe erreichbar. So werden Anfragen und
Informationen schnell weitergegeben. Die Homepage soll in Form eines Links an
den DMGP anknüpfen werden.
Arbeitsgruppe ICF: Es wurden Vorlagen für Befundaufnahme, Verlauf
(Kommentare werden in Domänen eingeteilt) und Abschlussbericht erarbeitet. Sie
sind auf der Homepage abrufbar, müssen für die Verwendung in der eigenen
Klinik nur noch individuell angepasst werden. Assessments:
Es wurde ein Fragebogen bearbeitet, der Auskunft darüber geben soll, welche
Assessments für die Arbeit mit Querschnitt-Patienten geeignet sind und welche
in der eigenen Klinik verwendet werden. Die Auswertung dieser Fragebögen ist
Inhalt des nächsten Arbeitsgruppentrffens. Arbeitsgruppe
Behandlungsstandards: Ziel der Arbeitsgruppe ist es, einzelnen
Läsionshöhen bestimmte Behandlungsrichtlinien zuzuordnen. Zusätzlich sollen
für Berufsanfänger im Querschnittbereich Fortbildungen zum Thema Querschnitt
und Besuche in Querschnitt-Institutionen als Einstiegshilfe empfohlen werden.
Folgende Vorträge wurden gehalten:
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ET Behandlung bei MRSA, Frauke Roll,
Hessisch Lichtenau
Vorgestellt wurde das Management in Hessisch-Lichtenau, dann wurden die
unterschiedlichen Vorgehensweisen in den anderen Kliniken diskutiert.
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Funktionelle Elektrostimulation in der
Ergotherapie, Dr. Monika Racos (Fa. Otto Bock, Wien) und Monika Edenhofer,
Klosterneuburg
Es wurde ein Überblick gegeben über die elektrotechnischen Grundlagen, die
elektrophysiologischen Grundlagen und die Grundlagen der Elektrostimulation.
Dann wurde der Einsatz der EMG-getriggerten Funktionellen Elektrostimulation
als wertvolle Unterstützung in der Ergotherapie vorgestellt.
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Tetraplegie und Menschenwürde, Dr.
Christian Steiner, Bad Häring
Vorstellung der von ihm entwickelten Hilfsmittel für Tetraplegiker Als
selbst Betroffener hat Dr. Steiner eine Vielzahl von Hilfsmitteln für alle
wesentlichen Alltagsfunktionen z.B. auch für das Handling von Bank- und
Parkkarten entwickelt.
Überzeugend waren vor allem die funktionell korrekte Anwendbarkeit, die
Schlichtheit der Konstruktion und die geringen Kosten.
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SPASTIK, Helga Lechner, Physiotherapeutin
Notwill,
ein Vortrag über die neurologischen Grundlagen und die verschiedenen
Meßmethoden von Spastizität
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Medizinische Behandlungsmöglichkeiten zur
Tonusregulation, Josef Hufgard, Neurologe am Weißen Hof, Klosterneuburg
Hier wurde vor allem auf die medikamentöse Behandlung der spinalen
Spastizität zur Unterstützung aller anderen Therapien eingegangen.
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"Die anfängliche Funktionshand-Lagerung
beim Tetraplegiker 1985-2000 anhand der Tagungsprotokolle aus dem
Arbeitskreis", Karin Morgenthaler, Bad Wildungen
Das Fazit: Art und Dauer der Funktionshandlagerung sind sehr
unterschiedlich, die Lagerungsposition hingegen im Wesentlichen gleich.
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"Der Labienspreizer: vom individuellen
Hilfsmittel zum angemeldeten Gebrauchsmuster", Julia Tatzl, Klosterneuburg
Es wurde ein Labienspreizer vorgestellt, der Patientinnen das eigenständige
Kathedern wesentlich erleichtert.
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"Vergleich Querschnittbehandlung Europa-USA",
Diana Nix, Notwill
Es wurden die vier verschiedene Einrichtungen und ihre Leistungen abhängig
von der Deckung durch die Versicherung vorgestellt. Der Fokus richtete sich
auf die Behandlungsmethoden und Hilfsmittel der Ergo- und Physiotherapie.
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Fa. Mechatron - Jürgen Schnabler
Es wurde eine Produktpalette von Kommunikationshilfsmitteln und
Umgebungssteuerungen vorgestellt, ebenso die Erfahrungen mit dem
Behindertengleichstellungsgesetz in Österreich.
Wir danken allen Vortragenden für ihre interessanten Beiträge. Wir danken
Diana Nix, dass sie uns für weitere zwei Jahre als Vorsitzende zur Verfügung
steht und ebenso Kathleen Barth als stellvertretende Vorsitzende. M.
Edenhofer, Ch. Tesak |