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| Bericht vom Treffen des
Arbeitskreises „Urologische Rehabilitation Rückenmarkverletzter“,
Oktober 2006, Hamburg AK der Neuro-Urologen Im Mai 2006 traf sich der „Kleine“ Arbeitskreis Urologische Rehabilitation Rückenmarkverletzter. Organisiert war die Veranstaltung wie immer liebevoll – leider aber zum letzten Mal von ihm selbst – durch Manfred Stöhrer und seine Frau Dorothea. Wesentliches Arbeitsthema war die Erarbeitung einer Neuauflage der „Leitlinien zur urologischen Betreuung Querschnittgelähmter“, die nach Anerkennung durch die DGU (Deutsche Gesellschaft für Urologie) wohl noch im Jahre 2007 gedruckt vorliegen und dann auch in einer aktuellen Version auf der Homepage der DMGP zu finden sein wird. Als wesentliche Behandlungsoption bei neurogener Detrusor-Überaktivität - falls Anticholinergika wegen mangelnder Effektivität oder Toleranz versagen - die multiloculäre Behandlung der Blase mit Botulinum A-Toxin-Injektionen aufgenommen, obwohl eine Zulassung für diese Indikation bisher nicht vorliegt (Off-Label-Use). Personell soll der Kleine Arbeitskreis nach altersbedingtem Ausscheiden einiger Gründungsmitglieder künftig deutlich verjüngt werden. Trotzdem sollen möglichst alle deutschsprachigen Länder in ihm vertreten sein. Wie schon im „Großen“ Arbeitskreis, der zuletzt im Herbst 2005 in Bayersoyen tagte, wurde jetzt auch für den Kleinen Arbeitskreis die Funktion des Arbeitskreis-Sprechers von Manfred Stöhrer an Jürgen Pannek übergeben. Die Ausrichtung des nächsten Großen Arbeitskreis-Treffens in Kassel vom 20. – 22.09.07 übernehmen die Bad Wildunger Kollegen Johannes Kutzenberger und Burkhard Domurath.
H. Burgdörfer
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