Arbeitskreis Pflege

 

 Allgemeines

 

DMGP Arbeitskreis Pflege

 

I. Strukturierung

1. Der AK-Pflege ist eine Untergruppe der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie e. V. (DMGP).
2. Der AK-Pflege trifft sich zweimal pro Jahr. Das Treffen wird jeweils von einem anderen Zentrum organisiert und protokolliert.
3. Jedes Querschnittzentrum benennt einen ständigen Ansprechpartner, idealerweise sollten jeweils zwei Vertreter pro Zentrum am AK teilnehmen.
Kompetente Entscheidungen sollten in Bezug auf ihre Aktivitäten im AK getroffen werden können.
4. Der AK-Pflege hat eine/n Vorsitzende/n und zwei Vertreter aus den anderen Ländern. (Aufgaben siehe Anhang)
5. Die/der Vorsitzende und die Vertretungen werden alle zwei Jahre gewählt.
Wiederwahlen sind möglich.

II. Stellenbeschreibung Vorsitzender AK-Pflege

Stellenbezeichnung:                  Vorsitzende/r Arbeitskreis-Pflege
Anforderungsprofil:                  Führungserfahrung
                                               Verfügt über PC, Office 97, E-mail
                                               (idealerweise Zugang zu einem Sekretariat)

Vertreten durch:                       gewählte/n Stellvertreter

1. Zielsetzung des/der Vorsitzenden AK-Pflege
Der/die Vorsitzende des AK-Pflege ist AnsprechpartnerIn für sämtliche den AK-Pflege betreffenden Belangen.
Der/die Vorsitzende des AK-Pflege gewährleistet einen optimalen Informationsfluss zu seinen Vertretungen, innerhalb des Arbeitskreises sowie gegenüber der DMGP.

2. Aufgaben

2.1. Arbeitskreis bezogen

- Führt und aktualisiert das Mitgliederverzeichnis und die Adressliste des AK.
- Unterstützt einladende Kliniken in administrativer Hinsicht.
- Überwacht laufende Projekte in Bezug auf ihre Zielerreichung.
- Verwaltet die erarbeiteten Ergebnisse der Arbeitsgruppen.
- Informiert auf Anfrage über bisherige Aktivitäten und stellt entsprechende Ergebnisse 
  zur Verfügung.
- Leitet Informationen der DMGP an den AK weiter.

2.2. DMGP bezogen
- Informiert den Vorstand der DMGP über geplante Aktivitäten und Ergebnisse.
- Arbeitet fallweise mit der DMGP in Projekten zusammen.
- Schreibt den Aktivitätenbericht für das DMGP-Informationsblatt.
- Erstellt in Zusammenarbeit mit der Pflegevertretung des wissenschaftlichen Beirates
  eine Themenliste von Pflegereferaten für den DMGP-Kongress.

III. Leitsätze und Zielsetzungen

1. Der AK-Pflege dient dem Erfahrungs- und Informationsaustausch der beteiligten Querschnittzentren
- Die Mitglieder des AK-Pflege haben Zugang zu allen erarbeiteten Projekten und Ergebnissen
- Es existiert eine einheitliche Ablageform für alle Kliniken, welche vom Vorsitzenden geführt wird.
- An den Tagungen werden gemachte Erfahrungen ausgetauscht.
- Die ständigen Vertretungen sorgen für einen Informationsfluss in ihren Zentren.

2. Der AK-Pflege er- und bearbeitet querschnittspezifische Themen zur  Weiterentwicklung der Rehabilitationspflege
- Neuerungen und Weiterentwicklungen in der Pflege von Querschnittgelähmten werden unterstützt, gesammelt und ausgetauscht.
- Der AK unterstützt die Einrichtung einer diesbezüglichen Fachweiterbildung.
- Austausch und Erarbeitung von Richtlinien für die stationäre und ambulante pflegerische Betreuung.
- Der AK unterstützt pflegespezifische Forschungsaktivitäten.
- Der AK veröffentlicht erarbeitete Ergebnisse.
- Der AK-Pflege stellt erzielte Ergebnisse dar und zeigt Möglichkeiten und Umsetzungsstrategien mit Hilfe von zeitnahen Methoden und deren Instrumenten auf.

3. Der AK-Pflege arbeitet mit anderen Arbeitskreisen der DMGP fallweise zusammen

IV. Themen und Protokolle seit 1989

 

13./14. 10. 1989

Gründungstreffen im Rehabilitationskrankenhaus Ulm

· Pflegestandards - Ausgangssituation
· Grundsätzliches

5.4.1990

Hoensbroek / Holland

· Pflegestandards
· Erfahrungsberichte
· kleine Arbeitsgruppe zum Thema 

· Aktivitäten des Rehabilitationszentrums Ulm „Fachausbildung Pflege
  Querschnitt“
· Wochenendbeurlaubungen
· Freizeitangebote
· 6 Beispiele für Einarbeitungskonzepte für neue Mitarbeiter/Innen

11./12.10.1990

Klinik Weisser Hof, Klosterneuburg

· Zusammenfassung der Arbeitsgruppe Pflegestandard
· Kriterien- kleinster gemeinsamer Nenner
· Maßnahmen, die diese Kriterien enthalten
· allgemeine Gesichtspunkte für das Rehabilitation-Ziel

15./16.11.1990

Bayreuth

· Pflegestandards als kleinster gemeinsamer Nenner
·
1. Arbeitsgruppenpapier
· geeichte Liegewaage
· Striker Ersatzteile
· Laxantien 
· Zusammenarbeit der Kliniken

11./12.4.1991

Schweizer Paraplegiker-Zentrum, Nottwil

· Vorträge
· Zäpfchensteckhilfe
· Patientenumfrage zum Pflegestandard Darmrehabilitation

· (Basel)
· Frischverletzte in Rehabilitationsklinik (Klosterneuburg)
· Darmentleerung und Fußreflexzonenmassag
· Homöopathische Mittel zur Darmentleerung
· Dokumentation zur Darmrehabilitation
· Pflegekategorien
· Personalschlüssel in Deutschland
· Vorstellung eines Computerbogens zur Erfassung der Selbständigkeit von Tetraplegikern

14./15.11.1991

Klosterneuburg

· Pflegekategorien
· Psychische Betreuung
· Vorgehensweisen
· UCO-Masterlift
· Selbständigkeitserfassung
· Technik - Einmalkatheterismus
· Nachversorgung zu Hause
· Innerbetriebliche Fortbildung
· Aktivtherapeut

9./12.4.1992

Klinik für Wirbelsäulenverletzte, Markgröningen

· Alternative Ernährungen bei Querschnittlähmungen
· Perkutane Endoskopische Gastrotomie (PEG)
· Arbeitsgruppe-Pflegekategorien

29.4.1992

Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil

Arbeitsgruppe -Pflegekategorien
Ziele : Für Paraplegiker geeignetes Patientenklassifikationssystem zur Anwendung im gesamt Deutschsprachigen Raum / Pflegekategorien => Aufgabenanalyse

 

15./16.4.1993
Universitätsklinik Heidelberg
 

· Fachweiterbildung Rehabilitation
· Dekubitus
· Entwurf für ein Beratungsgespräch
· Pflegeanamnese bei Dekubitus
· Dekubitusdokumentationsblatt

11.11.1993

Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil

· Berichte aus den Nationalen Arbeitsgruppen
· Stand Pflegekategorien
· Weiterbildung in der Rehabilitationspflege
· Badewannentechnik
· Kinästhetik

 

26./28.5.1994

Werner-Wicker Klinik , Bad Wildungen

 

· Erfahrungs- und Messwerte bei Antidekubitusmatratzen
· Urinableitungssysteme
· Berichte aus den AG
· Pflegekategorien ( Zeitvergleiche)
· Fort und Weiterbildung ( Stand)

6./7.10.1994

Bavaria Klinik, Kreischa

· Vorstellung der Klinik 
· Rehabilitationsphaseneinteilung - Funktionaler Index
· Weiterbildung Rehabilitationspflege
· Pflegekategorien
· Messgerät zur Ermittlung des Auflagedrucks im Bett und Rollstuhl

 

19./20.1.1995

Seefeld / Innsbruck

 

· Schwerpunktthema : Betreuung dauerbeatmeter Patienten auf der Rehastation
· Pflegekategorien
· Weiterbildung in der Rehabilitation 
· Neue Behandlungsmethode bei Dekubitus ( VAC System)

12./13.10.1995

BG Klinik, Tübingen

 

· Betreuung Dauerbeatmeter Patienten - Fortsetzung von Seefeld

· Möglichkeiten der Dokumentation über den Rehabilitationsstand der Patienten

· Pflegekategorien

· Weiterbildung in der Rehabilitation

 

27.4.1996

Bavaria Klinik, Kreischa

 

· Behinderung und Sexualität beim Umgang mit Querschnittgelähmten zusammen mit AK Sozialberatung

· Probleme beim Verhältnis Rehabilitant und Personal im Querschnittgelähmtenzentrum

· Geschichte der Rehabilitation

· Dokumentation des Rehabilitationsverlaufs

· Personalbedarf

 

7./8.11.1996

BG Klinik, Murnau

 

· Entstehung des Arbeitskreises Pflege in der DMGP

· Ausbildungsweg zum Qualitätsberater

· Massnahmen zur Qualitätssicherung und - Förderung

· Standardentwicklung

· Budgetierung Pflegedienst

 

17.4.1997    

BG Unfallkrankenhaus Hamburg

 

· Allgemeine Grundlagen der Bezugspflege und deren Zielsetzung

· Bezugspflege im QZ - Boberg

· Bezugspflege im Rehabilitationszentrum Weisser Hof

· Öffentlichkeitsarbeit in der DMGP - AK Pflege

· Schmerztherapie - Schmerzpatienten

· Einarbeitungs- Fortbildungskonzepte für neue Mitarbeiter 

 

25./26.9.1997

Klinik Balgrist Zürich

 

· Rund um die Darmentleerung

· Colonhydrotherapie

· Sprachethik in der Pflege

 

14./15.5.1998

Klinik Weisser Hof, Klosterneuburg

 

· PR Aktivitäten aus der Sicht eines Rehabilitationszentrums

· Erfahrungen mit ätherischen Ölen in der Pflege

· LEP / FIM Pflegekategorisierungen

· Die Betrachtung der plegischen Schulter unter modernen pflegerischen Gesichtspunkten

· EDV Pflegedokumentation im Weissen Hof

 

8.10.1998

BG Klinik Murnau

 

· Erfahrungen mit Massnahmen zur Kontrolle Multiresistenter Keime

· Ein Jahr WRV - Weiterbildung

· Präsentation der erarbeiteten Zielformulierungen des AK Pflege

 

22./23.4.1999

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke (GKH)

 

· Bezugspflege im GKH

· Aspekte des antroposophischen Menschenbildes

· Informationen über Pflegewissenschaften an der Uni Witten Herdecke

· Workshops : Rhythmische Einreibungen / Auflagen / Wickel

· Heileurythmie   / Musiktherapie

· Aufbahrung und Verabschiedung Verstorbener

 

15/16.09.1999

Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil

 

· Leitsätze des AK Pflege

· Wahl des Vorsitzenden und Stellvertreter

· Themenwahl für die Präsentation der Berufsgruppe DMGP Kongress 2000

· Elektronische Hilfsmittel / Der Einsatz elektronischer Hilfsmittel bei Patienten mit hoher Lähmung

· Pflegeforschung - Pflegewissenschaft

· Die Lagerung der oberen Extremitäten beim Tetraplegiker

 

17.05.00

Universitätsklinik Heidelberg

 

· Vorträge zum Thema Trachealkanülen

· Interdisziplinäres Team: Vorbereitung auf das Kongressthema

· Pflegeforschung

· Vorstellung Projekt Halle, H. Rafler: „Entwicklung und Umsetzung eines Pflegekonzeptes bei Rückenmarkverletzten“

· Pflegeforschungsthemen: Vorschläge der einzelnen Kliniken zur Bearbeitung

· Vorbereitung auf nächsten Arbeitskreis