|
Mittwoch, 9.5.2007 |
|
9:30 |
Begrüßung durch Fr. Denk, Prim. Dr.
Schrei |
|
9:32 |
Begrüßung, Administratives und
Programm, Edith Zauner - Seidl |
|
9:36 |
Blasenfunktion – Ein Thema für die
Physiotherapie, Claudia Beckmann |
|
10:25 |
Fragen: |
|
|
1. Th. bei 4 – jährigem mit MMC,
Ziel? |
|
|
Antw.: Ziel ist die kontrollierte
Blasenentleerung, normalerweise Tröpfelharn, während der Therapie
Harnstrahl, Becken gekippt und Beckenboden aktiviert. |
|
|
2. Wie beurteilen, ob die Blase
genügend entleert ist? |
|
|
Antw.: Durch Untersuchung hat sich
ergeben, dass die Blase zu wenig entleert ist
à volle Blase kontraproduktiv für die Therapie, weil der Druck zu
stark ansteigt. |
|
|
3. Untersuchungen? |
|
|
Antw.: bei schlaffer
Blase
-
oft Entleerung bei bestimmten
Übungen
-
Patienten "wollen" diese nicht
mehr machen
-
Alle Dinge beachten – optimale
Bedingungen für Blasenentleerung schaffen - ASTE, Haltung,
Beckenstellung
-
wenn nicht beachtet – eher
Schädigung
|
|
|
4. Wann passiert unkontrollierte
Entleerung? Wie kann ich darauf Einfluss nehmen? |
|
|
Antw.: WICHTIG, schon in der
Frühphase BB schützen, von Beginn an. Patienten werden erst später
"eingestellt" , dann ist der BB meist schon beeinträchtigt
-
z.B. öfters Entlasten, sonst kommt
es schon zu Absenkung etc. und die Grundlage um anzusetzen ist
nicht mehr gegeben.
-
Bei "eingestellter Blase"
reinarbeiten = kontraproduktiv
|
|
|
5. Möglichkeiten der Urodynamischen
Untersuchungen? |
|
|
Antw.: nur in 1.Phase –
Reflexkriechen möglich, interessanter wäre aber die 1. Position |
|
11:05 |
Grundlagenausdauertraining bei
Querschnittsgelähmten, Claudia Galtberger u Sigrid Gruber |
|
12:00 |
Fragen |
|
|
1. Unterschiede bzw. Tendenzen
zwischen Para- und Tetraplegikern? |
|
|
Antw.: Nein |
|
|
Unterschied zwischen männlich und
weiblich? |
|
|
Antw.: Nein |
|
12:05 |
Erklärung des weiteren Ablaufs,
Einteilung in 2 Gruppen, Edith Zauner – Seidl
-
Anmeldung für den Kongress
-
12:30 Mittagessen im
Eingangsbereich
-
Gruppe 1 ab 13:30 Führung
-
Gruppe 2 ab 13:30 Vortrag im
Ganglabor
|
|
13:30 |
Einführung in das Ganglabor,
Marianne Knapp (Gruppe 2) |
|
14:30 |
Fragen |
|
|
1. Ist es generell so, dass Gehen
ohne Hilfsmittel sein soll? ( auf Belastungsmessung bezogen) |
|
|
Antw.: kein Rollator, aber Krücken
und 4Pkt Stöcke möglich, Traumpatient: 4Pkt. Gang und mind. 50 %
Körperbelastung |
|
|
2. Ab wann wird die Gehfähigkeit
gemessen? |
|
|
Antw.: Schrittlänge muss passen,
Körpergröße ab 150cm |
|
14:40 |
Einführung in das Ganglabor,
Marianne Knapp (Gruppe 1) |
|
15:25 |
Fragen |
|
|
1. Muss der Pat. frei gehen können? |
|
|
Antw.: Nein, Krücken bzw. 4 Pkt.
Stöcke sind erlaubt, Rollator nicht |
|
|
2. Ändert sich die Kraft, wenn die
Geschwindigkeit gesteigert wird? |
|
|
Antw.: Nein |
|
15:30 |
Beobachtungen und Dokumentation der
Statik im Stand bei inkompletter QS – Symptomatik
Elisabeth Sallinger, Edith Zauner – Seidl (Gruppe 2) |
|
16:10 |
Beobachtungen und Dokumentation der
Statik im Stand bei inkompletter QS – Symptomatik
Elisabeth Sallinger, Edith Zauner – Seidl (Gruppe 1) |
|
17:00 |
Ende |
|
Donnerstag, 10.5.2007 |
|
9:00 |
Ausgabe der Teilnahmebestätigungen,
Begrüßung durch Fr. Zauner – Seidl |
|
9:23 |
Atem – und Sprechgruppe für
Tetraplegikern, Richard Seidler u Hans Trimmel |
|
10:00 |
Fragen |
|
|
1. In welchem Zeitraum finden
Anfangs – und Endtest statt? |
|
|
Antw.: 2 ½ bis 3 Monate, wenn die
Patienten länger in der Gruppe sind mit Zwischentests. |
|
|
2. Therapieansatz – Mobilität: Wird
spezielle MT für die Rippengelenke gemacht? |
|
|
Antw.: Nein, nicht im Rahmen der
Atemgruppe, Mobilisation wird in der Einzeltherapie durchgeführt |
|
|
3. Wie werden die Atemmuster
dokumentiert? |
|
|
Antw.: Brustatmung, paradoxe Atmung,
Mischatmung |
|
|
4. Wie oft werden die Dehnlagerungen
durchgeführt? |
|
|
Antw.: Im Rahmen der Gruppe (3x
Woche)
-
Entlastende Lagerungen: werden von
der Pflege durchgeführt
-
wenn zusätzlich nötig, in der
Einzeltherapie
|
|
|
5. Kommen alle Patienten auf die
Therapieliege? |
|
|
Antw.: Ja, aber individuell
gelagert, je nachdem was der Patient kann/ braucht |
|
10:10 |
Pause |
|
10:25 |
Praktischer Teil |
|
|
3 Patienten mit jeweils einem
Therapeuten ( Elisabeth Sallinger, Richard Seidler, Hans Trimmel)
|
|
11:00 |
Ende des praktischen Teiles |
|
|
Verabschiedung durch Frau Zauner –
Seidl |
|
11:06 |
Vorstellung des neuen Hauses
NRZ Greifswald & Rostock |
|
|
Thema: Kommunikation
-
Aus Sicht des Patienten
-
Aus Sicht des Therapeuten
-
zwischen Therapeuten und Ärzten
-
bezüglich Hilfsmittelversorgung
Workshop: Tauchen und Kommunikation
behinderter Menschen unter Wasser
Termin: 21. bis 24. Mai 2008 |
|
11:10 |
Fr. Hegemann |
|
|
Verwaltung der Emailadressen aller
Kliniken für den DMGP |