Arbeitskreis Physiotherapie

 

 Aktuelles

 

Bericht des Arbeitskreises Physiotherapie vom 09. - 10.05.2007, Klosterneuburg / Wien

 

Mittwoch, 9.5.2007

9:30

Begrüßung durch Fr. Denk, Prim. Dr. Schrei

9:32

Begrüßung, Administratives und Programm, Edith Zauner - Seidl

9:36

Blasenfunktion – Ein Thema für die Physiotherapie, Claudia Beckmann

10:25

Fragen:

 

1. Th. bei 4 – jährigem mit MMC, Ziel?

 

Antw.: Ziel ist die kontrollierte Blasenentleerung, normalerweise Tröpfelharn, während der Therapie Harnstrahl, Becken gekippt und Beckenboden aktiviert.

 

2. Wie beurteilen, ob die Blase genügend entleert ist?

 

Antw.: Durch Untersuchung hat sich ergeben, dass die Blase zu wenig entleert ist
à volle Blase kontraproduktiv für die Therapie, weil der Druck zu stark ansteigt.

 

3. Untersuchungen?

 

Antw.: bei schlaffer Blase

  • oft Entleerung bei bestimmten Übungen

  • Patienten "wollen" diese nicht mehr machen

  • Alle Dinge beachten – optimale Bedingungen für Blasenentleerung schaffen - ASTE, Haltung, Beckenstellung

  • wenn nicht beachtet – eher Schädigung

 

4. Wann passiert unkontrollierte Entleerung? Wie kann ich darauf Einfluss nehmen?

 

Antw.: WICHTIG, schon in der Frühphase BB schützen, von Beginn an. Patienten werden erst später "eingestellt" , dann ist der BB meist schon beeinträchtigt

  • z.B. öfters Entlasten, sonst kommt es schon zu Absenkung etc. und die Grundlage um anzusetzen ist nicht mehr gegeben.

  • Bei "eingestellter Blase" reinarbeiten = kontraproduktiv

 

5. Möglichkeiten der Urodynamischen Untersuchungen?

 

Antw.: nur in 1.Phase – Reflexkriechen möglich, interessanter wäre aber die 1. Position

11:05

Grundlagenausdauertraining bei Querschnittsgelähmten, Claudia Galtberger u Sigrid Gruber

12:00

Fragen

 

1. Unterschiede bzw. Tendenzen zwischen Para- und Tetraplegikern?

 

Antw.: Nein

 

Unterschied zwischen männlich und weiblich?

 

Antw.: Nein

12:05

Erklärung des weiteren Ablaufs, Einteilung in 2 Gruppen, Edith Zauner – Seidl

  • Anmeldung für den Kongress

  • 12:30 Mittagessen im Eingangsbereich

  • Gruppe 1 ab 13:30 Führung

  • Gruppe 2 ab 13:30 Vortrag im Ganglabor

13:30

Einführung in das Ganglabor, Marianne Knapp (Gruppe 2)

14:30

Fragen

 

1. Ist es generell so, dass Gehen ohne Hilfsmittel sein soll? ( auf Belastungsmessung bezogen)

 

Antw.: kein Rollator, aber Krücken und 4Pkt Stöcke möglich, Traumpatient: 4Pkt. Gang und mind. 50 % Körperbelastung

 

2. Ab wann wird die Gehfähigkeit gemessen?

 

Antw.: Schrittlänge muss passen, Körpergröße ab 150cm

14:40

Einführung in das Ganglabor, Marianne Knapp (Gruppe 1)

15:25

Fragen

 

1. Muss der Pat. frei gehen können?

 

Antw.: Nein, Krücken bzw. 4 Pkt. Stöcke sind erlaubt, Rollator nicht

 

2. Ändert sich die Kraft, wenn die Geschwindigkeit gesteigert wird?

 

Antw.: Nein

15:30

Beobachtungen und Dokumentation der Statik im Stand bei inkompletter QS – Symptomatik
Elisabeth Sallinger, Edith Zauner – Seidl (Gruppe 2)

16:10

Beobachtungen und Dokumentation der Statik im Stand bei inkompletter QS – Symptomatik
Elisabeth Sallinger, Edith Zauner – Seidl (Gruppe 1)

17:00

Ende

Donnerstag, 10.5.2007

9:00

Ausgabe der Teilnahmebestätigungen, Begrüßung durch Fr. Zauner – Seidl

9:23

Atem – und Sprechgruppe für Tetraplegikern, Richard Seidler u Hans Trimmel

10:00

Fragen

 

1. In welchem Zeitraum finden Anfangs – und Endtest statt?

 

Antw.: 2 ½ bis 3 Monate, wenn die Patienten länger in der Gruppe sind mit Zwischentests.

 

2. Therapieansatz – Mobilität: Wird spezielle MT für die Rippengelenke gemacht?

 

Antw.: Nein, nicht im Rahmen der Atemgruppe, Mobilisation wird in der Einzeltherapie durchgeführt

 

3. Wie werden die Atemmuster dokumentiert?

 

Antw.: Brustatmung, paradoxe Atmung, Mischatmung

 

4. Wie oft werden die Dehnlagerungen durchgeführt?

 

Antw.: Im Rahmen der Gruppe (3x Woche)

  • Entlastende Lagerungen: werden von der Pflege durchgeführt

  • wenn zusätzlich nötig, in der Einzeltherapie

 

5. Kommen alle Patienten auf die Therapieliege?

 

Antw.: Ja, aber individuell gelagert, je nachdem was der Patient kann/ braucht

10:10

Pause

10:25

Praktischer Teil

 

3 Patienten mit jeweils einem Therapeuten ( Elisabeth Sallinger, Richard Seidler, Hans Trimmel)

  • Bauchlage – Päckchenstellung

  • SL auf der Rolle

  • Drehdehnlagerung

11:00

Ende des praktischen Teiles

 

Verabschiedung durch Frau Zauner – Seidl

11:06

Vorstellung des neuen Hauses

NRZ Greifswald & Rostock

 

Thema: Kommunikation

  • Aus Sicht des Patienten

  • Aus Sicht des Therapeuten

  • zwischen Therapeuten und Ärzten

  • bezüglich Hilfsmittelversorgung

Workshop: Tauchen und Kommunikation behinderter Menschen unter Wasser
Termin: 21. bis 24. Mai 2008

11:10

Fr. Hegemann

 

Verwaltung der Emailadressen aller Kliniken für den DMGP

 

D. Hegemann