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Definition „Sporttherapie“
Der AK Sporttherapie hat auf der AK-Tagung im Herbst 2004 in Anlehnung an
die Definition „Sporttherapie“ des Deutschen Verbandes für
Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) e.V. eine gemeinsame
Definition für die Sporttherapie in der Rehabilitation von
Querschnittgelähmten verabschiedet:
„Sporttherapie in der Rehabilitation Querschnittgelähmter
Die Sporttherapie in der klinischen Behandlung Querschnittgelähmter ist
eine bewegungstherapeutische Maßnahme, die mit geeigneten Mitteln des
Sports die durch die Querschnittlähmung gestörten körperlichen,
psychischen und sozialen Funktionen kompensiert, Sekundärschäden
vorbeugt und gesundheitlich orientiertes Verhalten fördert. Das
Erreichen einer individuell größtmöglichen Selbständigkeit und
Lebensqualität des Betroffenen steht im Vordergrund. Die Ziele der
Sporttherapie sind im Einzelnen:
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die Verbesserung
der motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, um eine hohe Mobilität
im Alltag zu erreichen
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das Kennen lernen
und Erlernen verschiedener Bewegungs- und Sportmöglichkeiten in
Trainings-, Übungs- und Spielformen, um der Bewegungsarmut und dem
Bewegungsmangel und seinen Folgen entgegen zu wirken
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die individuelle
Hilfsmittelberatung und –versorgung für eine sportliche Betätigung
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bietet die
Perspektive ein neues Körperbild und Selbstwertgefühl zu entwickeln
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die Hinführung zu
verschiedenen Bewegungs- und Sportarten zur lebenslangen
Durchführung. Dabei ist besonders die Motivation, das heißt die
Freude an einer Sportart, die wohnortnahen Möglichkeiten und die
soziale Situation des Betroffenen zu berücksichtigen.
Die Sporttherapie beruht auf biologischen Gesetzmäßigkeiten und bezieht
besonders Elemente pädagogischer, psychologischer und
soziotherapeutischer Verfahren mit ein und versucht eine überdauernde
Gesundheitskompetenz zu erzielen.“
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