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Ludwig Guttmann - Preisträger 2008:
Dr. Pascal
Halder, Dr. med. Uta Kliesch, Priv. Doz. Dr. med. Martin Schubert,
Martina Spiess, MPTS
Der Ludwig Guttmann - Preis 2008 wurde
nach Beschluss des Preiskommités der DMGP an Dr. Pascal Halder,
Dr. med. Uta Kliesch, Priv. Doz. Dr. med. Martin Schubert und Martina
Spiess, MPTS vergeben.
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Dr. Pascal Halder |

Dr. med. Uta Kliesch |

Priv. Doz.
Dr. med. Martin Schubert |

Martina Spiess, MPTS |
Preisarbeit
Ludwig-Guttmann-Preis 2008
Spontaner Verlauf der Tibialis SSEP nach traumatischer
Querschnittlähmung: Grundlagen für klinische Studien
Martina Spiess(1); Martin Schubert (1); Uta
Kliesch(1); EM-SCI Gruppe(2); Pascal Halder(1)
(1) Paraplegikerzentrum, Uniklinik Balgrist, Forchstrasse
340, 8008 Zürich, Schweiz
(2) European Multicenter Study on Human Spinal Cord Injury
Korrespondenzadresse
Pascal Halder, PhD; Paraplegikerzentrum Uniklinik
Balgrist; Forchstrasse 340; 8008 Zürich, Schweiz;
Telefon: +41 44 386 37 44
Fax: +41 44 386 37 01
E-mail:
phalder@paralab.balgrist.ch
Referenz
Spiess, M., Schubert, M., Kliesch, U., and Halder,
P., 2008
Evolution of tibial SSEP after traumatic spinal cord injury: Baseline
for clinical trials
Clin Neurophysiol 119, 1051-1061.
Einführung
Erfolgreiche Tierversuche haben in den letzten
Jahren die Hoffnung geweckt, mittels regenerativer Therapien künftig
auch beim querschnittgelähmten Menschen eine relevante Erholung bewirken
zu können. Damit Therapieeffekte genau eingeschätzt werden können, ist
jedoch eine möglichst genaue Kenntnis des spontanen Verlaufs
funktioneller, neurologischer und neurophysiologischer Messparameter
nach einer Querschnittlähmung (QL) unerlässlich. Elektrophysiologische
Messparameter wie somatosensorisch evozierte Potentiale des Nervus
Tibialis anterior (tSSEP) gelten dabei als objektiver Indikator für die
funktionelle Integrität der Hinterstränge. Aufgrund ihrer guten
Reproduzierbarkeit sind sie besonders geeignet, um Therapieeffekte in
klinischen Studien zu dokumentieren. Während spontane Veränderungen
neurologischer und funktioneller Parameter nach QL schon
verschiedentlich untersucht wurden, ist über den Zeitverlauf der tSSEP
nach einer QL noch wenig bekannt. Das Hauptziel dieser Studie war es
demnach, den Verlauf der tSSEP Parameter (Registrierbarkeit über Cz-Fz,
P40 Latenz und P40-N50 Amplitude) im ersten Jahr nach traumatischer QL
exakt zu beschreiben und zum Verlauf der neurologischen und
funktionellen Parameter in Bezug zu setzen. Der Einschluss einer
entsprechend grossen Patientenzahl sollte verlässliche statistische
Analysen auch für Untergruppen des Patientenkollektivs erlauben.
Methoden
Alle Daten wurden im Rahmen der “European
Multicenter study on Human Spinal Cord Injury“(EM-SCI; www.emsci.org)
zwischen 2003 und 2006 erhoben. Die tSSEP, sowie das ASIA (American
Spinal Injury Association) Protokoll und ein 10Meter Gehtest (10MWT*)
wurden zu fünf standardisierten Zeitpunkten (15 Tage, 1 Monat, sowie 3,
6 und 12 Monate nach Unfall) an 297 Patienten mit traumatischer QL und
einem Läsionsniveau zwischen C2 und T10 durchgeführt (für Beispiele von
tSSEP Ableitungen, siehe Originalarbeit Fig.1).
Deskriptive Statistik, sowie „linear gemischte
Modelle“ (LLM) wurden angewendet, um den Verlauf dieser Parameter zu
dokumentieren.
Resultate
Die Patienten zeigten 5 verschiedene Muster von
initialem tSSEP-Schaden und dessen Verlauf, anhand derer sie in Gruppen
eingeteilt wurden (Originalarbeit, Fig.1+2). Die erste, 177 Patienten
umfassende Gruppe zeigte in allen durchgeführten Erhebungen nie ein
tSSEP (CoD). Bei 67 Patienten war in jeder Messung ein Potential
ableitbar (mPD und sPD). Von diesen 67 Patienten zeigten 26 bei der
Initialmessung eine Latenzverzögerung (sPD). Bei einer anderen Gruppe
von 25 Patienten konnte initial kein Potential nachgewiesen werden, war
jedoch bei späteren Messungen dann eines ableitbar (tCD; siehe Fig. 3).
In einer weiteren Gruppe von 28 Patienten waren die Potentiale nicht
konstant ableitbar (IRP). Bei den sPD Patienten wurden verglichen mit
der mPD Gruppe signifikant längere Latenzen festgestellt. Die Latenzen
der sPD Patienten wurden im Verlauf kürzer (hauptsächlich während des
ersten Monats), erreichten jedoch nie die Werte der mPD Patienten (siehe
Fig. 4).
Die P40-N50 Amplituden waren bei den sPD Patienten
kleiner als diejenigen der mPD Patienten, nahmen dann allerdings in
beiden Gruppen in gleichem Umfang zu. Auch diese Veränderungen fanden
vornehmlich im ersten Monat statt (siehe Fig. 5).
Die „ASIA light touch scores“ (ASIA LT)
verbesserten sich ebenfalls in allen Gruppen gleich und signifikant,
jedoch während eines längeren Zeitrahmens von drei Monaten. Die CoD
Patienten zeigten grundsätzlich signifikant niedrigere Werte für die
Berührungssensibilität als die anderen Gruppen (siehe Fig. 6).
Die Gehgeschwindigkeit nahm, analog zu den
Verbesserungen der anderen Parameter, in allen Gruppen zu, wobei
wiederum die CoD Patienten von einem niedrigeren Leistungsniveau
ausgingen. Die Verbesserung der Gehgeschwindigkeit setzte sich im
Gegensatz zu den Verbesserungen in den anderen Messparametern während
der ganzen Erhebungsperiode fort. Im Vergleich der sPD mit den mPD
Patienten zeigte sich ein Trend zu höheren Gehgeschwindigkeiten bei
Patienten mit normalen P40 Latenzen, wobei sich beide Gruppen in
gleichem Masse erholten (siehe Fig. 7).
Schlussfolgerungen
Die Datenlage zeigt, dass sich alle untersuchten
Parameter der tSSEP innerhalb des ersten Jahres nach QL verändern
können. Diese spontanen Veränderungen müssen beim Abschätzen eines
Therapieerfolges nach regenerativer Behandlung berücksichtigt werden.
Eine effiziente Therapie sollte entweder zu einer Veränderung der
prozentualen Gruppenanteile (z.B. mehr Patienten in der tCD und weniger
in der CoD Gruppe) oder zu Verbesserungen innerhalb der Gruppen führen
(z.B. eine grössere oder auch später als einen Monat nach Unfall
anhaltende Latenzreduktion oder Amplitudensteigerung). Die Studie konnte
zudem Resultate früherer Studien bestätigen, in denen gezeigt wurde dass
ein initial gemessenes tSSEP einen positiven prädiktiven Wert bezüglich
des neurologischen und funktionellen Status nach einem Jahr hat. Ein
initial registrierbares tSSEP ist immer ein Marker einer günstigen
Prognose. Ein initial nicht registrierbares tSSEP ist hingegen nicht
zwingend indikativ für ein ungünstiges neurologisches und funktionelles
Endergebnis. Dies gilt nur in den 75% dieser Patienten, bei welchen auch
im Verlauf des gesamten ersten Jahres keine tSSEPs gemessen werden
können.
CURRICULUM VITAE
Pascal Halder, PostDoc, Projektleiter, Dr. der Wissenschaften ETH
Zürich
Paraplegikerzentrum
Universitätsklinik Balgrist
Forchstrasse 340
CH-8008 Zurich
Tel: +41 (0)44 386 37 44
Fax: +41 (0)44 386 39 09
Email:
phalder@paralab.balgrist.ch
Geburtsdatum: 15. November 1975, Zürich
Ausbildung:
-
ETH Zürich, Diplom in Biologie und Neurobiologie 1996 – 2000
-
ETH Zürich, Doktorat (“Developmental, training-induced and
recovery-related plasticity in the human central nervous motor
system“) 2002 - 2005
-
Uniklinik Balgrist, Paraplegikerzentrum 2005
Forschungsförderung:
Forschungskredit der Universität Zürich
Forschungsschwerpunkte:
Neuronale Plastizität nach Rückenmarksverletzungen, neuropathische
Schmerzen, Motorik, bildgebende Verfahren
Beratende und Review Tätigkeit:
Reviewer für Experimental Brain Research, Neuroimage
Mitgliedschaften:
International Society for Brain Electromagnetic Topography (ISBET)
Swiss Society of Neuroscience.
Lehrtätigkeit:
Blockkurs: EEG-Felder und Hirnfunktionen, Universität Zürich (seit 2004)
Publikationen:
-
Brem S, Bucher K, Halder P, Summers P, Dietrich T, Martin E,
Brandeis D. 2006. Evidence for developmental changes in the visual
word processing network beyond adolescence. Neuroimage 29(3):822-37.
-
Brem S, Lang-Dullenkopf A, Maurer U, Halder P, Bucher K, Brandeis D.
2005. Neurophysiological signs of rapidly emerging visual expertise
for symbol strings. Neuroreport 16(1):45-8.
-
Bucher K, Dietrich T, Marcar VL, Brem S, Halder P, Boujraf S,
Summers P, Brandeis D, Martin E, Loenneker T. 2006. Maturation of
luminance- and motion-defined form perception beyond adolescence: a
combined ERP and fMRI study. Neuroimage 31(4):1625-36.
-
Halder P, Brem S, Bucher K, Boujraf S, Summers P, Dietrich T,
Kollias S, Martin E, Brandeis D. 2007. Electrophysiological and
hemodynamic evidence for late maturation of hand power grip and
force control under visual feedback. Hum Brain Mapp 28(1):69-84.
-
Halder P, Curt A, Brem S, Lang-Dullenkopf A, Bucher K, Kollias S,
Brandeis D. 2006. Preserved aspects of cortical foot control in
paraplegia. Neuroimage 31(2):692-8.
-
Halder P, Sterr A, Brem S, Bucher K, Kollias S, Brandeis D. 2005.
Electrophysiological evidence for cortical plasticity with movement
repetition. Eur J Neurosci 21(8):2271-7.
-
Mandelkow H, Halder P, Boesiger P, Brandeis D. 2006. Synchronization
facilitates removal of MRI artefacts from concurrent EEG recordings
and increases usable bandwidth. Neuroimage 32(3):1120-6.
-
Mandelkow H, Halder P, Brandeis D, Soellinger M, de Zanche N,
Luechinger R, Boesiger P. 2007. Heart beats brain: The problem of
detecting alpha waves by neuronal current imaging in joint EEG-MRI
experiments. Neuroimage 37(1):149-63.
-
Maurer U, Brem S, Kranz F, Bucher K, Benz R, Halder P, Steinhausen
HC, Bran-deis D. 2006. Coarse neural tuning for print peaks when
children learn to read. Neuroimage 33(2):749-58.
-
Spiess M, Schubert M, Kliesch U, Halder P. 2008. Evolution of tibial
SSEP after traumatic spinal cord injury: Baseline for clinical
trials. Clin Neurophysiol 119(5):1051-61.
-
Wydenkeller S, Wirz R, Halder P. 2008. Spinothalamic tract
conduction velocity estimated using contact heat evoked potentials:
What needs to be considered. Clin Neurophysiol 119(4):812-21.
CURRICULUM VITAE
Dr. med. Uta Kliesch
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Vorname, Name: |
Uta Kliesch |
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Geburtsdatum und -ort: |
13.02.1968 in Arnstadt/Thüringen |
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Nationalität: |
deutsch |
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Wohnort: |
Schulstrasse 7, 6418 Rothenthurm |
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Telefon, Fax: |
041 838 0001 |
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Mobil: |
079 4466 186 |
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E-Mail: |
uta.kliesch@gmx.ch |
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Familienstand: |
verheiratet seit 1987, Ehemann Architekt, Tochter geb. 1990,
besucht die 3.Klasse am Kollegium Schwyz |
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Aufenthaltsgenehmigung: |
B - gültig bis 31.10.2007 |
Schul- und Hochschulausbildung
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1974 - 1984 |
Polytechnische Oberschule in Suhl/Thüringen |
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1984 - 1986 |
Erweiterte Oberschule Suhl, Matura |
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1986 - 1987 |
Praktisches klinisches Jahr am Klinikum Suhl |
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1987 - 1995 |
Medizinstudium Universität Jena, Deutschland |
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1998 |
Dissertation Universität Jena |
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3/2003 |
Facharztabschluss Psychiatrie/Psychotherapie
Landesärztekammer Thüringen/Deutschland |
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3/2005 |
Facharztabschluss Neurologie
Landesärztekammer Thüringen/Deutschland |
Sprachkenntnisse
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deutsch |
Muttersprache |
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englisch |
Hochschulkenntnisse, in Wort und Schrift |
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italienisch |
Grundkenntnisse |
|
russisch |
Grundkenntnisse |
Berufliche Tätigkeiten
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Jan 1995 - Juni 1995 |
Ärztin im Praktikum Kinderklinik Klinikum Suhl |
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Juni 1995 - Juli 1996 |
AIP Medizinische Abteilung Klinikum Suhl |
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Sept 1996 - Dez 1997 |
Assistenzärztin Psychosomatische Klinik Burgklinik
Stadtlengsfeld |
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Jan.1998 – Juni 2001 |
Facharztausbildung Psychiatrische Klinik
Bad Salzungen |
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Juli 2001 - Dez 2002 |
Assistenzärztin Neurologische Klinik
Rhönklinik Bad Berka |
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April 2003 - Sept 2006 |
Universitätsklinik Zürich, Paraplegikerzentrum Balgrist, ab
August 2005 als Oberärztin für die Abteilung Neurophysiologie
zuständig |
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Seit 1.9.2006 |
Neurologische Praxis Dr. Kliesch in Schwyz |
Forschungsprojekte 2003-2006
-
European Multicentre Study in Spinal Cord Injury (EMSCI) -
founded by IFP
Projektleitung, Einführung Assessments Pain, Bladder Dysfunction and
Acute Care Phase II 2005-2006, Supervision Neurophysiologie und
Auswertungen
-
Assessment of spino-thalamic pathways in SCI 2005-2006 - founded
by NCCR
Clinical Supervision
-
European Clinical Trials Network in SCI (EUCTN)
Aufbau Clinical trials network und clinical Projektmanagement
CURRICULUM VITAE
Martin Schubert, Priv. Doz. Dr. med., Facharzt für Neurologie
Paraplegikerzentrum
Universitätsklinik Balgrist
Forchstrasse 340
CH-8008 Zurich
Tel: +41 (0)44 386 39 45
Fax: +41 (0)44 386 39 09
Email:
martin.schubert@balgrist.ch
Geburtsdatum: 11. Januar 1965 Mannheim
Studium:
-
Albert Ludwigs Universität Freiburg i.Br. 1987 - 1993
-
Medizinisches Staatsexamen Freiburg 1993, Approbation 1994
Fachausbildung:
-
Neurologie, Paraplegiologie: Paraplegikerzentrum, Universitätsklinik
Balgrist 1994 - 1996
-
Neurologie: Abteilung Neurologie und Neurophysiologie,
Universitätsklinik Freiburg 1996 - 1999; 2000 - 2003
-
Psychiatrie: Abteilung für Psychiatrie, Universitätsklinik Freiburg
1999 - 2000
-
Neurologische Intensivstation und Stroke Unit: Abteilung Neurologie
und Neurophysiologie, Universitätsklinik Freiburg 2000 - 2002
-
Ausbildung in extra- / intracranieller Dopplersonographie 2000 -
2001
-
EEG-Ausbildung 2002 - 2003
-
EMG- Ausbildung 2003 - 2004
-
Bewegungsstörungsambulanz, Anwendung von Botulinum Toxin Therapie
seit 2003
-
Facharzt für Neurologie 2003
-
Oberarzt, Abteilung Neurologie und Neurophysiologie, Leitung des
Labors für klinische Neurophysiologie 2004 - 2006
-
Facharzt für Neurologie 2003, Anerkennung FMH 2006
-
Oberarzt, Leitung der Neurologie und Labor für klinische
Neurophysiologie, Paraplegikerzentrum Universitätsklinik Balgrist
seit September 2006
-
Venia legendi für das Fach Neurologie und klinische
Neurophysiologie, Albert Ludwigs Universität Freiburg i.Br., 8.
Februar 2007
Forschungsförderung:
Einzelprojektförderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
1996 – 2006 (BE 386 / 1-3; Schu 1487 /1-2)
Forschungsschwerpunkte:
Gang- und Standregulation beim Menschen; Bewegungsstörungen;
Epidemiologie, Prognose
und elektrophysiologische Diagnostik bei Querschnittlähmung, Betreuung
des Netzwerkes
„European Multicenter Study about Spinal Cord Injury“ (EMSCI) seit 2006
Beratende und Review Tätigkeit:
Reviewer für Experimental Brain Research, Movement Disorders, Clinical
Neurophysiology,
Journal of NeuroEngineering and Rehabilitation, ACM Transactions on
Applied Perception
(TAP); Gait & Posture
Wissenschaftliche Beratung (2007): ESA Project: Integrated Counter
Measures
Mitgliedschaften:
Lehrtätigkeit:
-
Blockpraktikum Neurologie, Albert Ludwigs Universität Freiburg (seit
2006)
-
Hauptvorlesung Neurologie, Albert Ludwigs Universität Freiburg (2003
- 2007)
-
Bedsidekurs klinische Neurologie, Albert Ludwigs Universität
Freiburg (seit 1999)
-
Untersuchungskurs Neurologie, Albert Ludwigs Universität Freiburg
(seit 1996)
-
Prüfungsabnahme Staatsexamen Medizin (Deutschland 2005 - 2006)
CURRICULUM VITAE
Martina Spiess, MPTS, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Paraplegikerzentrum
Universitätsklinik Balgrist
Forchstrasse 340
CH-8008 Zurich
Tel: +41 (0)44 386 39 45
Fax: +41 (0)44 386 39 09
Email:
mspiess@paralab.balgrist.ch
Geburtsdatum: 9. Januar 1976, Schlieren
Studium:
-
Masterstudiengang Physiotherapie-Wissenschaften (PTW), Universitäten
Zürich und Maastricht 2002-2005
-
Physiotherapieschule Leukerbad 1996 - 2001
Lehrtätigkeit:
Prophylaxe Massageschule, Bern; Blockkurs Evidenz Basierte Medizin, seit
2004
Forschungsschwerpunkte:
Neurologische und neurophysiologische Assessments bei
Querschnittlähmung, Projektmanagerin Neurophysiologie des Netzwerkes
„European Multicenter Study about Spinal Cord Injury“ (EMSCI)
Publikationen:
Spiess, M., Schubert, M., Kliesch, U., and Halder, P., 2008. Evolution
of tibial SSEP after traumatic spinal cord injury: Baseline for clinical
trials. Clin Neurophysiol 119, 1051-1061.
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